Astrosophische Archetypenlehre

Astrosophie 

 

Die Astrosophie führt neben der wissenschaftlichen Astronomie und der spirituell orientierten Astrologie eher ein Schattendasein. Doch sie sind nach Ansicht mehrerer Akteure wie u.a. Paracelsus, Rudolf Steiner, Erich Neumann und Arthur Schult eine Triade, die nur gemeinsam die Sterne deuten und für den Menschen zugänglich machen können. Dabei liegt bei der Astrosophie der Schwerpunkt auf der „Weisheit der Sterne und ihrer philosophischen Deutung“. Das astrosophische Weltbild beinhaltet einen spirituellen Hintergrund, eine Art vertiefte Form der Astrologie. Es gibt mehrere astrosophische Strömungen. Einige davon beinhalten eine Mysterienlehre. Die Astrosophie steht damit der Esoterischen Astrologie und der Psychologischen Astrologie nahe. Sie beinhaltet eine facettenreiche kosmische und psychologische Archetypenlehre und Analogieketten. Die Symbolsprache wird häufig in Verbindung mit der Mythologie veranschaulicht. Der Sinn astrosophischer Arbeit nach Paracelsus und Rudolf Steiner ist u.a. das Erkennen der Stellung des Menschen im Kosmos sowie das Entdecken um einen Rhythmus, der Mensch und Kosmos  gleichermaßen beeinflusst, wodurch die Erkenntnisfähigkeit für die Zusammenhänge des Schicksalhaften, im Erkennen des eigenen Selbst gefördert werden soll.
Astrosophie nach Paracelsus HIER, Astrosophie nach Arthur Schult HIER, Astrosophie nach Steiner HIER
Zur Begriffsgeschichte der Astrosophie auf Anthroweb.info auf astro.com auf Academia.edu

Seminare / Ausbildung

Inhalte der Ausbildung u.a.:
Geschichte, Theorie und Verhältnis der Astrosophie, Astronomie und Astrologie. Ganzheitliche astrosophische Archetypenlehre und Symbolsprache in Anlehnung an die Lehren u.a. nach Paracelsus, Charles Fourier, C.G. Jung, Rudolf Steiner und Arthur Schult. Grundlagen Tiefenpsychologie und Trancearbeit. Grundlagen Kosmologie, Gnosis und Hermetik. Das metaphysische Weltbild. Denken und Sprechen in Analogieketten. Der Mythos als Metapher für die menschliche Entwicklung. Der Zodiak und die Planeten. Astrosophische Zahlensymbolik. Asteroiden, Fixsterne und Mythologie. Fallbeispiele, Selbsterfahrung. Astrosophische Kommunikation. Intensivausbildung in Kleingruppen oder per Privatunterricht.

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Astrosophische Symbolsprache in der Weltliteratur & Kunst

Literarisch-mythologische Meditationen und Trancereisen zu inneren Bildern. Symbole und Signaturen des Unterbewusstseins in der Analogiekette der astrosophischen Archetypenlehre erfahren und deuten lernen (inkl. Selbsterfahrung).

1. Faust I+II. Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis“Die tragische Geschichte vom Leben und Tod – die Masken und Rollen der Archetypen an den jeweiligen Stationen.

2. Parzival
 – Die Weltsendung des Heiligen Gral im Parzival (nach A. Schult). Personen, Ereignisse und Symbole im Lichte der astrosophischen Archetypenlehre.


3. Goethes Novellen. Das Märchen von der grünen Schlange und der schönen Lilie
. Die gnostische Weisheit in Märchen. Personen, Ereignisse und Symbole im Lichte der astrosophischen Archetypenlehre.


4. 
Dantes Inferno – Divina Comedia als Zeugnis der Tempelritter-Esoterik.

5. Die Zauberflöte – Oper und Mysterium. Das junge Paar „Tamino“ und „Pamina“ begehen in dieser Oper den Prüfungsweg im Sinne der alten Mysterien, wo in der letzten Stufe des mystischen Aufstiegs die Vergöttlichung des Menschen angestrebt wird. (Vgl. R. Liebi)

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